Aeham Ahmad 20.09.2020

Kunst für Frieden mit Aeham Ahmad und stART international e.V.

Aeham Ahmad live.

Sonntag 20.09.2020

15:30 Interaktives Familienkonzert

Aeham Ahmad spielt eigene Werke auf dem Ackerklavier und erzählt gemeinsam mit Barbara Schiller (stART international e.V.) von fremden Ländern und Lebenswelten – geeignet für kleine und große Zuhörer. Einlass ab 15:00 Uhr.

18:30 Konzert und Lebensgedanken

Aeham Ahmad gibt ein Konzert auf dem Ackerklavier. Dazu spricht Barbara Schiller von stART international  einführend über die Bedeutung von Kunst in Notlagen und für das soziale Miteinander. Das Konzert begleitend liest sie ausgewählte Texte u. a. aus dem Buch von Aeham Ahmad “Und die Vögel werden singen”. Einlass ab 18:00 Uhr.

Beide Veranstaltungen bedürfen einer verbindlichen und namentlichen Voranmeldung (per Mail an anmeldung@ueberlinger-weltacker.de) Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 100 Personen begrenzt. 

Unter dem Titel “Kunst für Frieden” veranstaltet der Verein stART international e.V. zusammen mit dem Pianisten Aeham Ahmad Konzerte und Workshops in ganz Deutschland. Die Teilnehmer werden an die Bedeutung von Kunst für kriegs- und katastrophenbetroffene Menschen und für ein friedliches Miteinander herangeführt. 

Auf dem Weltacker zu Gast, wird aus diesem einzigartigen Format “Kunst für Frieden – auf dem Acker” und stellt unter Umständen den Weltacker in ein ganz neues Licht. 

Zum Künstler Aeham Ahmad:

Aeham Ahmad wuchs als Sohn palästinensischer Flüchtlinge im Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus, Syrien auf. Seit seinem fünften Lebensjahr lernte er Klavier spielen. Von 2006 bis 2011 studierte er an der musikalischen Fakultät der Baath-Universität in Homs. Internationale Bekanntheit erlangte der palästinensisch-syrische Pianist 2014/2015 durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk als “Pianist in den Trümmern” während des Bürgerkriegs in Syrien. Nachdem das Flüchtlingslager im April 2015 von den Kämpfern des “Islamischen Staates” eingenommen worden war, zerstörten diese bei einer Kontrolle sein Klavier. In dieser Situation entschied er sich, seine Heimat zu verlassen. Am 2. August 2015 floh er aus Jarmuk und kam über Izmir, Lesbos und die Balkanroute nach Deutschland.

Weitere Informationen: 

www.aeham-ahmad.com

www.start-international.org