Bildungsverständnis

  • Das Lernen fällt am leichtesten, wenn Neugier, Freude und eigenes Erleben im Vordergrund stehen. Denn durch eigene Erfahrung wird theoretisches Wissen lebendig und erhält eine tiefe Nachhaltigkeit.
  • Menschen lernen am besten spielerisch und mit einem persönlichen (emotionalen) Interesse an der Sache. 
  • Menschen lernen auf unterschiedliche Weise, immer jedoch sind mehrere Sinne beteiligt. 
  • Kinder (und auch Erwachsene) lernen durch Geschichten bzw. Vorbilder/Helden.
  • Je selbsterklärender, desto besser

Bildungsprinzipien

  • Spielerisch & entdeckend lernen
  • Fragen stellen und eigene Antworten finden (dürfen)
  • Lernen vor Ort in der Natur; auf dem Acker mit allen Sinnen erfahren, anpacken, riechen schmecken, tasten
  • Naturverbundenheit stärken
  • Zusammenhänge aufdecken; Lernen, in Zusammenhängen zu denken 
  • Bewusstsein für die eigene Verantwortung und Selbstwirksamkeit stärken („ich kann was verändern, ich mache einen Unterschied“)
  • Kritisches Hinterfragen von Denkweisen und kulturellen Praktiken fördern („was ‚schon immer’ so gemacht wird, kann auch falsch sein“)
  • Bewusstsein für den Wandel wecken, vor dem wir stehen, und für die weltweiten Auswirkungen unserer Entscheidungen
  • Vermittlung geschieht nicht top-down, sondern auf Augenhöhe; Besucher in ihrer Erfahrungswelt ansprechen und abholen („wir lernen mit- und voneinander“)
  • Widersprüche aushalten, andere Meinungen tolerieren, Demut und offene Ehrlichkeit gegenüber dem eigenen Nicht-Wissen