Einbettung in den Bildungsplan 2016 für Baden Württemberg

Grundschule

Kompetenzen, die auf dem Weltacker erworben werden können, gemäß dem Bildungsplan 2016 für Sekundarstufe I in Baden-Württemberg

Die Schüler*innen der Klassen 1 und 2

  • können eigene Ernährungsgewohnheiten beschreiben und mit denen anderer vergleichen (3.2.3.2 Körper und Gesundheit)
  • können Aspekte einer gesunden Lebensführung beschreiben und das eigene Verhalten hierzu in Beziehung setzen. (3.2.3.2 Körper und Gesundheit)
  • können Lebensräume von Tieren und Pflanzen beschreiben. Sie stellen einfache Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und der Angepasstheit von Tieren und Pflanzen her und erkennen, dass es für eine intakte Natur wichtig ist, Lebensräume und Artenreichtum zu schützen und zu bewahren. (3.1.2.2 Tiere u.Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • erkennen, dass die Tiere und Pflanzen eines Lebensraums in Abhängigkeit zueinander stehen (3.1.2.2 Tiere u.Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können auf dem Weltacker an einem außerschulischen Lernort „In der Natur sein“ und Wild/Tiere, Pflanzen beobachten (3.1.2.2 Tiere u. Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können ein/e Tier/Pflanze als Typ Vertreter einer Gattung beobachten und beschreiben (3.1.2.2 Tiere u.Pflanzen in ihren Lebensräumen)

Die Schüler*innen der Klassen 3 und 4 

  • können Nahrungsmittel kriterienbezogen ordnen und deren Inhaltsstoffe untersuchen (3.2.2.1 Körper und Gesundheit)
  • können unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten beschreiben und respektieren sowie die Ernährung als Grundlage einer gesunden Lebensführung erkennen (3.2.2.1 Körper und Gesundheit)
  • können die Freude an gesundheitsbewusstem und genussorientiertem Essen und Trinken erfahren (3.2.2.1 Körper und Gesundheit)
  • können verantwortlich und artgerecht mit Tieren und Pflanzen in natürlicher und vom Menschen kultivierter Umgebung umgehen
  • erkennen Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und der Angepasstheit von Tieren und Pflanzen (3.2.2.2. Tier und Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können in Auseinandersetzung mit Artenvielfalt Verständnis für die Notwendigkeit von Natur‑, Umwelt- und Artenschutz  entwickeln und werden für verantwortliches Handeln und Verhalten in Bezug auf Natur und Umwelt sensibilisiert (3.2.2.2. Tier und Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können Tiere und Pflanzen eines Lebensraums exemplarisch beschreiben, benennen und unterscheiden (3.2.2.2. Tier und Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können die Angepasstheit von Tieren und Pflanzen an ihren jeweiligen Lebensraum zu unterschiedlichen jahreszeitlichen Bedingungen beschreiben (3.2.2.2. Tier und Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können die Bedeutung von Naturgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze erkennen und Überlegungen zum Umgang mit Naturgrundlagen sowie zur Umweltverschmutzung und deren Auswirkung anstellen (3.2.2.2. Tier und Pflanzen in ihren Lebensräumen)
  • können Herkunft und Anbau von Nutzpflanzen an mindestens einem Vertreter beschreiben sowie dessen Verarbeitung exemplarisch nachvollziehen (3.2.2.2. Tier und Pflanzen in ihren Lebensräumen)

(Auszug aus dem Bildungsplan 2016 für die Grundschule in Baden-Württemberg)

Diese Ziele werden in folgenden Formaten umgesetzt:

  • Bei einer „Ackerrallye“ mit konkreten Fragen und Aufgaben erhalten die     Schüler*innen Informationen darüber, was alles weltweit angebaut     wird und wofür es verwendet wird.
  • In den “Acker-Projekten” werden Themen aus Landwirtschaft und Ernährung vertieft.

Siehe auch Bildungsangebot (Eine ausführlichere Beschreibung unserer Formate erhalten Sie gerne auf Anfrage. Siehe auch Kontakt)

Sekundarstufe I

Kompetenzen, die auf dem Weltacker erworben werden können, gemäß dem Bildungsplan 2016 für Sekundarstufe I in Baden-Württemberg

Die Schüler*innen

  • setzen sich mit Entwicklungen im Ernährungsbereich kritisch auseinander. Sie bewerten diese vor dem Hintergrund einer gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensführung und beziehen die Überlegungen in ihr Konsumverhalten ein. (Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES): 3.2.1 Ernährung und Gesundheit)
  • können das eigene Essverhalten reflektieren und Handlungsmöglichkeiten für eine selbstbestimmte Ernährungsgestaltung entwickeln. (AES: 3.1.2. Ernährung)   
  • stellen Zusammenhänge, die Konsumentscheidungen beeinflussen, dar. Sie reflektieren ihr Konsumverhalten unter Berücksichtigung soziokultureller Rahmenbedingungen und entwickeln Handlungsoptionen für situations- und bedarfsgerechte Konsumentscheidungen. (AES: 3.1.4. Konsum)   
  • können den Einfluss des Menschen auf ein Ökosystem im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung bewerten. Sie können globale Herausforderungen erkennen und mit lokalem Handeln verknüpfen. (Biologie: 3.2.3 Ökologie)
  • überdenken ihr eigenes Konsumverhalten und werden für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Wertstoffen sensibilisiert. (Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT) 3.1.2 Materialien trennen – Umwelt schützen)
  • anhand wichtiger Nutzpflanzen erkennen sie deren energetische Bedeutung für den Menschen und erfahren, wie Energie in der Tierwelt effizient genutzt wird. (BNT: 3.1.4 Energie effizient nutzen)
  • können strukturelle und funktionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Pflanzen und Pflanzenfamilien charakterisieren. (BNT: 3.1.8 Pflanzen)
  • können Wechselwirkungen zwischen Organismen beschreiben und die Angepasstheit ausgewählter Organismen an die Umwelt beschreiben und erklären. (BNT: 3.1.9 Ökologie)
  • können altersgemäß Möglichkeiten eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgangs mit Natur und Technik darstellen und deren Realisierungsmöglichkeiten diskutieren. (Ethik: 3.1.5.2 Mensch, Natur, Technik)
  • Handlungsmöglichkeiten für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren entwickeln. (Ethik: 3.1.5.1 Verantwortung für Tiere)
  • können einfache Wechselwirkungen zwischen dem Naturraum und der Vielfalt menschlichen Handelns erklären und daraus resultierende, nachhaltige Handlungsperspektiven darstellen. (Geographie: 3.1.5 Natur- und Kulturräume)

(Auszug aus dem Bildungsplan 2016 für die Sekundarstufe I in Baden-Württemberg)

Diese Ziele werden in folgenden Formaten umgesetzt:

  • Bei einer „Ackerrallye“ mit konkreten Fragen und Aufgaben erhalten die     Schüler*innen Informationen darüber, was alles weltweit angebaut     wird und wofür es verwendet wird.
  • In den “Acker-Projekten” werden Themen aus Landwirtschaft und Ernährung vertieft.

Siehe auch Bildungsangebot (Eine ausführlichere Beschreibung unserer Formate erhalten Sie gerne auf Anfrage. Siehe auch Kontakt)

Sekundarstufe II

Kompetenzen, die auf dem Weltacker erworben werden können gemäß dem Bildungsplan 2016 für Sekundarstufe II in Baden-Württemberg

Die Schüler*innen

  • können Chancen und Risiken der Gentechnik bewerten. Sie können den möglichen Einsatz der Gentechnik beschreiben und beurteilen (zum Beispiel Landwirtschaft, Medikamentenherstellung, Tierzucht). (Biologie: 3.3.2 Genetik)
  • erkennen Angepasstheiten an den Lebensraum und Wechselwirkungen zwischen Lebewesen. Sie können den Einfluss des Menschen auf ein Ökosystem im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung bewerten. Sie können globale Herausforderungen erkennen und mit lokalem Handeln verknüpfen. (Biologie: 3.3.3 Ökologie)
  • verstehen die Biodiversität als genetische Vielfalt, Artenvielfalt und Vielfalt an Ökosystemen. Dabei wird ihnen die Bedeutung der Biodiversität und die besondere Verantwortung des Menschen für deren Erhaltung bewusst (Biologie: 3.4.6 Evolution und Ökologie)
  • können Aspekte ethisch-moralischer Verantwortung des Menschen für den Schutz der Natur und den nachhaltigen Umgang mit Technik erläutern und diskutieren (zum Beispiel Ressourcen- und Mediennutzung, Biodiversität). (Ethik: 3.2.4.1 Mensch und Umwelt) 
  • die Entwicklung eines ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen (zum Beispiel Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen, Infrastruktur, Energiewirtschaft, Handel, Tourismus, Naturschutzgebiet, Nationalpark). (Geographie: 3.3.2.1 Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen)
  • können die Nutzung und Bedeutung natürlicher Ressourcen für die Existenz des Menschen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit beurteilen. (Geographie: 3.3.3.1 Globale Herausforderung: Ressourcenverfügbarkeit und Ressourcenmanagement)
  • können aktuelle globale Herausforderungen charakterisieren sowie die Leitidee „Nachhaltige Entwicklung“ im Sinne einer Problemlösungs- und Zukunftsorientierung erläutern. (Geographie: 3.4.2.1 Globale Herausforderungen und Zukunftssicherung)
  • können das Ökosystem Boden als Lebensgrundlage und Lebensraum erläutern und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bodennutzung begründen. (Geographie: 3.5.2.5 Prozesse in der Pedosphäre)
  • können die Ressourcenausstattung von Weltwirtschaftsregionen anhand ausgewählter Beispiele analysieren. (Geographie: 3.3.4.2 Analyse von Weltwirtschaftsregionen)

(Auszug aus dem Bildungsplan 2016 für die Sekundarstufe II in Baden-Württemberg)

Diese Ziele werden in folgenden Formaten umgesetzt:

  • Bei einer „Acker-Tour“ mit konkreten Fragen und Aufgaben erhalten die     Schüler*innen Informationen darüber, was alles weltweit angebaut     wird und wofür es verwendet wird.
  • In Workshops setzen sich die Schüler*innen intensiv mit ausgewählten Themen der gegenwärtigen Landwirtschaft, mit Produktion, Handel und Konsum auseinander, um die die oft gegenläufigen Interessen unterschiedlicher Akteure in der Landwirtschaft zu beleuchten. Mögliche Themen sind beispielsweise die Ressource Boden, unser alltäglicher Konsum, Saatgut und Gentechnik oder auch Tierhaltung und Fleischkonsum.

Siehe auch Bildungsangebot (Eine ausführlichere Beschreibung unserer Formate erhalten Sie gerne auf Anfrage. Siehe auch Kontakt)