Unsere weltweite Ackerfläche ist begrenzt.

Gleichmäßig verteilt stehen jedem Menschen etwa 2000 m² zur Verfügung. Wie beeinflussen wir im Alltag, was auf den Böden der Welt wächst? Wie viel m² brauchst du?

Der Weltacker zeigt globale Zusammenhänge von Landwirtschaft, Ernährung und individuellem Lebensstil. Zum Lernen, Anfassen und Mitmachen. Maßstabsgetreu auf 2000 m².

Botschaften des Projekts Weltacker 2000 m²

Das Projekt 2000 m2-Weltacker möchte folgende Erkenntnisse und Botschaften vermitteln:

  • Es ist genug für alle da. Auf 2000 m2 kann weit mehr wachsen, als ein Mensch essen kann.
  • Jeder Bissen hat seinen Ort: Alle Lebensmittel stammen von (mindestens) einem konkreten Ort auf der Welt, der durch die Art und Weise ihrer Produktion gestaltet wird.
  • Bei jedem Einkauf erteilen wir Landwirtinnen und Landwirten den Auftrag, ein Stück Acker so zu bestellen, wie dies Menge, Qualität und Preis der gekauften Produkte ermöglichen.
  • Von „meinen“ 2000 m2 muss eine enorme Vielzahl weiterer Organismen leben, damit der Acker fruchtbar und die Biodiversität erhalten bleibt. Das erfordert Kooperation und Rücksicht.
  • Wie es um „meine“ 2000 m2 bestellt ist und ob ich damit auskomme, hängt sowohl von meinen Verbrauchs- und Ernährungsgewohnheiten ab als auch von dem System (Handel, Verarbeitung und Anbau), in dem ich sie bediene.
  • Ein erheblicher Anteil „meines“ Ackers liegt nicht in Deutschland oder Europa, sondern im globalen Süden. Wir Europäer „importieren“ Ackerland und nutzen derzeit mehr als 2000 m2 pro Kopf.
  • Die Nutzung von Ackerflächen zur Produktion von Tierfutter, Energie, Treibstoff und Abfall muss reduziert werden, damit auch künftig genug für alle da ist.
  • Es gibt bereits viele Projekte, Menschen und Systeme, die mit gutem Beispiel vorangehen

Konzept und Idee stammen von Benedikt Haerlin und der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.